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Forbes-Liste "30 unter 30" für Europa

30 wegweisende soziale Gründer

von
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Foto: Über den Tellerrand

Nach der US-amerikanischen folgt nun die europäische Forbes-Liste über 30 soziale Unternehmer unter 30 Jahren, die uns 2017 in Europa positive Veränderung bringen dürften. Wir stellen zehn von ihnen hier kurz vor

Alisée de Tonnac, Gründerin Seedstars, Schweiz

Seedstars ist eine internationale Organisation, die die Lebensbedingungen in Schwellenländern mit Technologie und Unternehmertum verändern will. In 55 Städten gelang es bereits ein internationales Netzwerk von Stakeholdern aufzubauen.

Ninon Demuth, 27, Gründerin Über den Tellerrand, Deutschland

Die gemeinnützige Organisation setzt sich für eine nachhaltige Integration für geflüchtete Menschen ein. Mit Kochen schafft „Über den Tellerrand“ einen Austausch, zwischen Beheimateten und Neuankömmlingen, der Barrieren senken und positive Perspektiven beleuchten soll.

Kati Bermbach, 25, Nora Blum, 25, Farina Schurzfeld, 25, Gründerinnen Selfapy, Deutschland

Das Team aus Psychologinnen bietet Soforthilfe bei Depressionen, Burnout und Angst. Mit einem Online-Kurs kann man sofort eine Therapie beginnen.

Mateusz Mach, 19, Gründer Five App, Polen

Ursprünglich war es eine App für Teenager, die sich zum Spaß Handzeichen gegenseitig schicken konnten. Schnell machten sich dann Gehörlose die App zu nutze, damit wurde die Idee von Mach zum ersten Messenger für Zeichensprache weltweit.

Iseult Ward, 26, Gründerin FoodCloud, Irland

Die Gründerin gestaltete die mobile und Web-Plattform FoodCloud, die Unternehmen mit überschüssigen Essen mit lokalen Gemeinnützigen Einrichtungen verbindet.

Rossi Mitova, 29, Gründerin Farmhopping, Bulgarien

Farmhopping bietet eine Plattform, die es Familienfarmen ermöglicht ihre Produkte direkt und ohne Mittelsmann, an ihre Kunden zu verkaufen. Die Farmen können auf diesem Weg, ihre Produkte günstiger anbieten.

Temi Mwale, 21, Gründerin The 4Front Project, Großbritannien

Das Unternehmen setzt sich gegen Gewalt auf den Straßen unter jungen Menschen ein. Mwale entwickelte ein Programm, welches neue Wege für die betroffenen Jugendlichen in der Zukunft aufzeigt.

Fatima Almukhtar, 25, Dominik Beron, 25, Jacob Wagner, 25, Gründer von Refugeeswork.at, Österreich

Die Österreicher schafften eine Online-Jobplattform, die es für Flüchtlinge einfacher macht Arbeit zu finden. Über 400 Unternehmen suchen auf der Seite nach Flüchtlingen mit unterschiedlichen Kenntnissen.

Iliyan Dimov, 29, Emiliyan Kadiyski, 29, Teodor Kostadinov, 24, Gründer von Vratsa Software Community, Bulgarien

Die Organisation bietet kostenlose IT-Kurse an. In neun Monaten können die Teilnehmer das Kodieren lernen.

Alexander Naydenov, 26, Mitgründer von PaperHive, Deutschland

PaperHive hilft vorrangig Studenten dabei, komplizierte wissenschaftliche Texte besser zu verstehen. Auf der Plattform kann man seine Frage online stellen, ein Studienkollege, oder jemand der sich in der Materie auskennt, beantwortet diese dann. So spart man Zeit beim Lernen.